Moby_Dick

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10 years ago @ webMoritz.de - Silvester in Greifswal... · 1 reply · +1 points

Gabs denn Sylvester überhaupt ne vernünftige Alternative außer WG-Party?
Aber ansonsten muss ich gestehen, dass der Fleischervorstadtblog in Sachen Kulturüberblick im Moment die Nase weit vor dem webMoritz hat – da geht noch was ihr moritze!
Schneller, regelmäßiger und übersichtlicher liebe Kulturredaktion :-)

11 years ago @ webMoritz.de - Ich will DANCEN!!! - P... · 0 replies · +1 points

Shift inkl. drei Ausrufezeichen in der Überschrift sieht blöd aus.

11 years ago @ webMoritz.de - Schnellerer Zugang zur... · 1 reply · +1 points

Halte ich für durchaus möglich (siehe Fragezeichen). Wenn dem so ist, steht natürlich außer Frage, dass man die Öffentlichkeit nutzt, um Druck zu machen.
Wegen der vielen Wechsel, des teilweise fehlenden Personals (siehe StuPa-Präsidium, AStA-Vorsitz) in der studentischen Selbstverwaltung oder auch der Initiativlosigkeit des FSR halte ich es aber ebenso für möglich, dass in der Kommunikation mit dem Rektor einiges versäumt wurde. Eine solche Lösung ist ja auch nicht wirklich mit Kosten verbunden und dürfte eigentlich seitdem die Ausleihe über die ZUB möglich ist, umsetzbar gewesen sein (vorher nicht, weil niemand in das Gebäude durfte). Welches Interesse hätte der Rektor oder die Verwaltung daran, eine solche Lösung abzulehnen oder zu boykottieren? Die Frage qui bono führt hier zu keiner plausiblen Antwort, weswegen ich zunehmend vermute, dass unsere Interessenvertretung (das Engagement der Leute in allen Ehren!) zu schwach war/ist oder zu sehr und unnötig auf öffentliche Konfrontation setzt.

11 years ago @ webMoritz.de - Schnellerer Zugang zur... · 3 replies · +1 points

Geht doch, wieso nicht gleich? Das Rektorat scheint kommunikativer zu sein, als hier oft auch von Vertretern der Studierendenschaft suggeriert wird. Hat man es vorher einfach nicht auf diesem direktem Wege versucht? Mir scheint, als wenn das öffentliche Rumpöbeln im Senat usw. stattfand, bevor man im ganz normalen Gespräch versucht hat, eine Lösung zu finden. Eigentlich sollte es anders herum sein!

11 years ago @ webMoritz.de - Lötzsch-Diskussion de... · 2 replies · +1 points

Die Kritikfähigkeit und Transparenz find ich toll! So machen moritz-Medien Spaß! Weiter so :-)

11 years ago @ webMoritz.de - Lötzsch-Diskussion de... · 0 replies · +1 points

Lies doch mal explizit politische Zeitschriften wie z.B. Cicero oder le monde diplomatique, da wird bei jedem Autor angegeben, wer er ist, woher er kommt und welche Interessenkonflikte eventuell vorhanden sind. Wieso? Weil es zum guten Ton gehört, dem Leser diese Informationen gerade bei politischen Themen nicht vorzuenthalten, insbesondere wenn (Möchtegern-)Politiker, Aktivisten oder Lobbyisten sich als (Möchtegern-)Journalisten ausgeben. Von "müssen" war nie die Rede, aber es ist in meinen Augen ein Qualitätsmerkmal, das sich der webMoritz ohne große Probleme aneignen könnte. (zu Denda: das Attribut war natürlich für den SPD-Rahmen gemeint. Für SPD-Verhältnisse, auch historisch gesehen, ist er stock-konservativ. Das zu werten überlass ich hier mal anderen…)

11 years ago @ webMoritz.de - Lötzsch-Diskussion de... · 2 replies · +1 points

Sorry, aber das ist Bullshit. Die Kenntnis der politischen Ausrichtung des Autors ist enorm wichtig, um ein Urteil über seine Kompetenz und Motivation zu fällen, eine solche politische Aussage zu treffen. Wenn einer von der Linken die Parteivorsitzende zerreißt oder wenn ein Torsten H. sie in den Himmel lobt, hat das einen ganz anderen Stellenwert.
Wenn ein notorisch unterwürfiger mitte-links aber eigentlich stock-konservativer SPD-Parteisoldat die Vorsitzende seines größten Feindbildes zerreißt, ist das im alltäglichen Plausch ganz nett aber ein Armutszeugnis für ein Medium, das sich journalistisch schimpft. Das rangiert in etwa auf dem billigen Niveau der OZ, wenn sie wieder mal Pressemitteilungen der örtlichen CDU abdrucken, nur weil dir, mir oder anderen die Aussage des Textes gefällt, ist das noch keine Rechtfertigung, sie hier zu veröffentlichen.

@webmoritz-Redaktion: Ich finde es schön, wenn sich Leute bereit erklären, etwas zu schreiben. Ich verstehe, dass ihr gerne viel veröffentlicht, aber hier werdet ihr von Partei-Funktionären missbraucht. Lieber ein, zwei Artikel mal nicht veröffentlichen oder noch einmal mit dem Autor durchgehen, als sowas.

11 years ago @ webMoritz.de - Vegan leben in Greifswald · 2 replies · +1 points

Wie kannst du nur? Insekten töten ist sowas von unmenschlich!

"…verschenkte ich kurzerhand alle tierischen Produkte in meinem Kühlschrank an meine Mitbewohner und kaufte mir Sojamilch."
Solche unfreiwillig komischen Aussagen helfen nicht unbedingt, Vorurteile gegenüber Veganern abzubauen …

Früher wurden bei solchen Themen Pro- und Kontra-Kommentare veröffentlicht. Ich schlage Torsten H. vor ;-) Ne, ernsthaft: Solche Themen müssen diskutiert und nicht gepredigt werden.

11 years ago @ webMoritz.de - Klamm im Schlamm · 1 reply · +1 points

Dunstkreis-Kolumne für Dunstkreis-Publikum :-P
Ich fand Greifswald nicht leerer als sonst => Freundeskreis ≠ ganz Greifswald?
Insofern kann ich irgendwie gar nichts mit dem Text anfangen, da er mir als Nicht-Teilnehmer des Festivals auch nicht viel vermittelt: Wieso ist es da so cool? Was hab ich verpasst? Klingt bis dahin wie ein ganz normales Festival, nur dass hier eher die Leute sind, mit denen du (Sophie) ein Festival genießen kannst.

11 years ago @ webMoritz.de - Sind wir nicht zur Spi... · 0 replies · +1 points

Ehrlich gesagt, finde ich, dass gerade dein Kommentar mehr Arroganz gegenüber "der Unterschicht" enthält, als der obige Artikel. Wieso reduzierst du die Gruppe, von der sich der Autor losgelöst fühlt auf diese RTL-Hartz-IV-Stereotypen? Was ist mit dem Zimmermann, der einen kleinen Betrieb aufgebaut hat, jeden Tag viel und mit Spaß arbeitet, sich aber auch über dass alljährliche Dorffest freuen kann? Was mit dem Bauern, der sich stundenlang über Traktoren und Maschinen unterhalten kann und dabei das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommt? Was mit der Verkäuferin im Discounter, die jeden Tag gut gelaunt mit ihren Stammkunden plaudert? Mit denen kannst du nicht (unbedingt) über Gender-Fragen o.Ä. diskutieren. Erkenntnis oder oder allzu abgehobene Diskussionen sind doch kein Indikator für Glück, aggressive Alkoholiker-Existenzen gibt es auch im akademischen Bereich. Ebenso kann ich in dem Artikel nicht erkennen, dass diese Gleichung aufgemacht wird.
Die Frage ist nicht, wer ist glücklicher, der Punkt wurde hier gar nicht angesprochen. Viel mehr stellt sich die Frage wie und wieso man sich abgrenzt. Ob diese Abgrenzung trotz klarer Interessensdifferenzen sinnvoll ist. Bringt es etwas, wenn man diese Grenze in guter Absicht aufweichen will, indem man mit gewissen Personen versucht ins Gespräch zu kommen, sei es wie oben beschrieben übers Wetter? Ich habe wie Herr Schönebeck des öfteren erlebt, dass das bei aller Mühe einfach nicht akzeptiert wird.
Die angenehmsten Gespräche führt man unabhängig von Intelligenz oder, was man als solche bezeichnet, erst, wenn gemeinsame Interessen vorhanden sind. Das "gruppenübergreifendste" Thema, das ich hier kenne, ist z.B. Musik. Über das tolle AC/DC Konzert kann sich auch ein Doktorand mit nem KFZ-Mechaniker unterhalten und schon ist die Grenze überwunden und schwups ist man überrascht, wie gleich doch die Probleme sind, denen beide Existenzen alltäglich begegnen.

In meinen Augen ist es durchaus sinnvoll, dass sich in einer Gesellschaft Gruppen bilden: Niemand möchte ständig von zig Leuten umgeben sein, die nicht ansatzweise die gleichen Interessen oder die gleiche Meinung teilen, das ist bei aller Toleranz einfach zu anstrengend und macht einsam/unglücklich. Qualitativ gibt es zwischen den Gruppen aber selten grundlegende Unterschiede. Und deswegen ist es in meinen Augen nicht richtig, von Leuten zu reden, die mehr Glück hatten (wenn du mal z.B. mit einem Gärtnermeister sprichst, wird er dich kaum beneiden, dass du an der Uni sitzen darfst und später irgendwo im Büro - auch wenn mich die überpolitisch korrekten jetzt zerreißen werden, aber in dem Sinne hat der Spruch schon seine Berechtigung: Jedem das Seine). Insofern ist es durchaus sinnvoll, die Grenzen zwischen den Gruppen nicht ins absolute expandieren zu lassen, sondern den Leuten auf beiden Seiten zu zeigen, dass das ein künstliches Konstrukt ist, das nicht Apfel von Birne trennt, sondern höchstens den roten, weichen Apfel von dem grünen, sauren Apfel.