Sebastian Küpers

Sebastian Küpers

30p

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15 years ago @ Future of Web Strategy - Social Media Experienc... · 0 replies · +1 points

Danke für das Feedback! Was hälst von der Idee, dass "Gaming" auch noch ein Cluster wäre?

16 years ago @ Future of Web Strategy - Der schleichende Unter... · 0 replies · +1 points

Guten Morgen in die Runde :)

Erstmal vielen Dank für die Kommentare, die ganzen Retweets und Likes :) Ich möchte an dieser Stelle noch mal gerne auf diejenigen eingehen, die in der Diskussion hier oder an anderer Stelle die Position einnehmen, dass man diesen Begriff trotzdem braucht ;)

Ich habe ja in dem Artikel behauptet: "Dieses extra Benennen und diese isolierte Betrachtung hat mittlerweile ein wirklich irreführendes und kontraproduktives Niveau erreicht, was einen den Blick fürs große Ganze anfängt zu verstellen"

Darauf möchte ich noch mal in Kürze eingehen. Sicherlich macht es ein solcher Begriff es immer einfacher um über etwas zu reden, trotzdem ist heute eher irreführend und kontraproduktiv - in den meisten Fällen (Ausnahmen bestätigen auch hier wie immer die Regeln) - als dass er "Brücken baut" oder beim wirklichen Verstehen der Lage hilft.

Irreführend deshalb, da viele Verantwortliche dadurch der Annahme sind, es gibt ihr "klassisches" Vorgehen ("machen wir schon immer so Denke"), was sie lediglich um den abgekapselten "Kanal" Social Media ergänzen müssen, um der Veränderung gerecht zu werden.

Kontraproduktiv deshalb, weil die gekapselte Betrachtung dazu führt, das "Social Media" vermeintlich neue Verantwortliche mit neuen Budgets braucht, die da mal machen sollen, ohne das große Bild zu sehen oder eben ohne die Möglichkeiten und Befugnisse zu haben, die Dinge so zu verändern, wie sie sich im großen Bild darstellen.

Ich bin ja auch gegen CSMOs oder andere isolierte neue Positionen/Bereiche in einem Unternehmen, die jetzt "Social Media" machen sollen.

Es geht einfach darum, dass sich das Web mal wieder massiv in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, wir diese Veränderung mit dem Begriff "social" charakterisiert haben - was ja auch fein ist - und das hat heutzutage aber Konsequenzen fürs Marketing, für den Vertrieb, den Kundenservice, für Corproate Communications, für die Produktentwicklung, fürs Recruiting, für die interne Kommunikation usw. - diese bestehenden Abteilungen und Verantwortlichen müssen sich überlegen, wie sich ihre Arbeit dadurch verändert hat.

Für diese Abteilungen ist "Digital" einer der wesentlichen Bausteine - wenn nicht sogar das Herz ihrer Aktivitäten - und sie erreichen viele ihrer Ziele maßgeblich durch Aktivitäten, die sich online durchführen.

Hier gilt es sich weiterzuentwickeln und auf das geänderte Kommunikationsverhalten und die veränderte Mediennutzung der eigenen Zielgruppen einzugehen und zu schauen, wie man die Ziele heute noch optimal erreicht.

Unternehmen sind in der Regel seit Jahrzehnten Experten darin ihre Kunden zu verstehen und tun Dinge zur Erreichung ihrer Ziele, die sich aus diesem Kundenverständnis ableiten lassen. Wenn Veränderungen zur Konsequenz haben, sich auch intern weiterzuentwickeln, anders zusammenzuarbeiten zu müssen usw. werden sie das auch tun.

Was dieser Artikel erreichen sollte - und ich denke das hat er durch seine reißerische Headline und die nachfolgende Argumentation getan - ist wirklich diese Grenze abzureißen und klar zu machen, dass wir hier nicht mehr über ein Nischenthema reden, wofür halt mal ein bissel Budget abgestellt wird, um die sonstigen "klassischen" Aktivitäten zu ergänzen, sondern dass es generell gilt stetig die Veränderung in der Kommunikation, der Mediennutzung usw. zu beobachten, zu verstehen - dass man dies vor allem dann gut tut, wenn man noch konsequenter (auch methodisch - Stichwort "Design Thinking") aus den Augen des Kunden sich selbst und sein aktuelles "Maßnahmen/Kommunikations-Set" betrachtet und dass man sich immer wieder Fragen muss, ob man seine Ziele mit den bestehenden Wegen und Maßnahmen noch optimal erreicht.

Wenn das soweit klar ist - und Hand auf Herz - das ist einfacher gesagt als in aller Konsequenz gelebte Praxis (gerade in großen Konzernen) - dann kann man meinetwegen auch wieder den Begriff "Social Media" nutzen, wenn er denn das Gespräch wirklich vereinfachen sollte ;) :P

16 years ago @ Future of Web Strategy - 5 Wege die Corporate W... · 0 replies · +1 points

Ja ich glaube es könnte auch durchaus sein, dass Facebook plant Facebook Connect irgendwann irgendwie für den Betreiber kostenpflichtig zu machen, sobald es darum geht die Daten zu nutzen. Gibt dann vielleicht immer noch die Basisfunktionalität kostenlos, aber für manches soll man dann zahlen.

Bei der App Plattform ist es letzten Endes ja ähnlich gelaufen - da hat man später auch versucht den Erfolg der Plattform zu monetarisieren.

16 years ago @ Future of Web Strategy - 5 Wege die Corporate W... · 0 replies · +1 points

Hehe - hab es auf jedenfall auch schon einige mal erlebt, dass man mir gesagt hat, man hätte jetzt in die Webseite auch Social Web Features eingebaut und meinte damit diese Button Leiste ;)

Ja ick sehe schon - wir sollten da mal ein paar Zahlen in einem nächsten Projekt gezielt erheben/veröffenltichen nach Möglichkeit :)

16 years ago @ Future of Web Strategy - 5 Wege die Corporate W... · 0 replies · +1 points

Ich denke, dass wenn man diese Addthis Tools und Co. verwendet, das wirklich schnell visueller Müll wird und auch nicht gut genutzt wird.

Viele kleine Buttons irgendwie versteckt, am besten noch mit aufklappen und Co. werden es vermutlich nicht bringen.

Platzierung, Größe, Reduktion auf wenige relevante, Angespasstes Design und enge Verknüpfung an den Content, ganz einfache Benuztbarkeit sind sicherlich alles Faktoren, die die Nutzung der Share-Funktionen stark optimieren.

Ansonsten gibt es natürlich ein paar Zahlen von Addthis auf deren Seite http://addthis.com/services

16 years ago @ Future of Web Strategy - Die 7 Elemente erfolgr... · 4 replies · +1 points

Da Du auch World of Warcraft kurz nennst, ist mir in dem Kontext auch noch eine schöne Geschichte eingefallen, über die ich eigentlich bloggen wollte, die aber auch hier gut reinpasst.

Und zwar hat World of Warcraft jetzt auch diesen Sammel-Mechanismus genutzt um wirklich effektiv Kosten in deren Customer-Support zu reduzieren.

Für viele ist es ein großes Hobby in WoW kleine Haustiere zu sammeln. Dafür gibt es wiederum Erfolge und generell ist es natürlich schön, wenn man in diesem Spiel etwas bekommen kann, was erstmal nicht unbedingt jeder hat.

Eines der größten Probleme in WoW ist das Account Hacking. Leute geben zu häufig leichtsinning ihre Accountdaten raus, bzw. werden auf gezielte Phishingseiten gelockt. Die Hacker loggen sich ein, verkaufen alles was man sich mit einem abenteuerlichen Zeitaufwand erspielt hat und man findet nur noch einen komplett nackten Charakter vor.

Blzzard - die Betreiber Firma von WoW - lässt einem in diesem Fall aber nicht im Stich - schliesslich könnte sonst ein monatlich zahlender Kunde verloren gehen - sondert stellt mühsam den Charakter wieder her, so dass man wieder weiterspielen kann.

Um dem Problem zu begegnen hat Blizzard den "Authenticator" eingeführt.

Ein typischer Token, der alle paar Sekunden eine Zahl generiert, die man dann zusätzlich zum Passwort beim Einloggen angeben muss. Eine sichere Lösung, nur haben viele das Angebot nicht genutzt, da er a) Geld kostet und b) die Angst einfach riesig ist, sich mal nicht einloggen zu können, weil der "Authenticator" verbummelt ist, Batterien leer sind oder was auch immer.

Jetzt gibt es nicht nur eine iPhone App, sondern Blizzard war so clever und hat ein neues Haustier eingeführt, was man nur bekommen kann, wenn man den Authenticator nutzt ... und siehe da - wie von Geisterhand gibt es auf einmal sehr viele Menschen, die den Authenticator nutzen und die Support Anfragen wegen gehackten Accounts gehen runter.

Man kann mit solchen Mechanismen also ggf. auch bares Geld sparen :)

16 years ago @ Future of Web Strategy - Was ist ein Lead im So... · 0 replies · +1 points

Hey Franz - Salesforce macht da wirklich schon sehr viel - es beschränkt sich aber darauf, dass Du aus Salesforce heraus solche Tweets findest, direkt beantworten kannst und daraus einen "Case" innerhalb von Salesforce schaffst.

Für Facebook gibt es eine App, die man z.B. auf der eigenen Page integrieren kann.

Die Seite bzw. den Prozess den ich in dem Artikel skizziert habe geht aber noch ein paar Schritte weiter. Ich gehe aber auch fest davon aus, dass dieser Trichter von CRM-Anbietern in Zukunft unterstützt werden wird und wir dort immer bessere Lösungen bekommen werden.

Wie wir oben schon diskutiert haben, ist da aber sicherlich das Thema "Automation" - zumindest bis zu einem gewissen Grad - nochmal wichtig, um wirklich eine skalierbare Lösung zu bekommen.

Ich denke in Summe muss der Ansatz noch wesentlich "generalistischer" gedacht werden. Nur mit Twitter und Facebook ist es ja auch nicht getan ;)

16 years ago @ Future of Web Strategy - Was ist ein Lead im So... · 1 reply · +1 points

Das Thema Automation spielt auf jeden Fall eine nicht unerhebliche Rolle bei dem ganzen Thema, da gerade die Skalierbarkeit von Aktivitäten im Social Web ja immer wieder eine Herausforderung darstellt und es genau um die von Dir skizzierte Fragestellung gehen muss!

Ich hab mich jetzt nicht intensiv mit dem Angebot des verlinkten Unternehmens beschäftigt, aber ich bin mir sicher, dass in dem Bereich schon viel passiert und noch passieren wird.

16 years ago @ Future of Web Strategy - Social Targeting und A... · 0 replies · +1 points

Oh ich glaub ich muss mit ein paar Mißverständnissen aufräumen :) Hab das vermutlich nicht klar genug rüberbringen können in meinem Artikel.

Es hat nix mit Facebook zu tun!
Und auch nix mit Fan Pages!

Ganz wichtig.

Sowohl Google, Microsoft, Yahoo, AOL, MySpace, Facebook und bald auch StudiVZ, sowie andere große deutsche Portale (wo dann häufig auch ein Webmail System hintersteht) haben Systeme auf Basis von offenen Standards oder probiertäre Lösungen zum zwei bis drei Dinge zu tun:

1. Single-Sign-On mit ganz wenigen Clicks (1 bis 2)
2. Übermittlung von Profildaten
3. Übermittlung von Social Graph

D.h. die Quellen aus denen diese Daten für ein Targeting kommen können sind schon wirklich mehr als weit gefächert und wir reden hier nicht mehr nur über Facebook.

"Fan" - im weitesten Sinne - von einem Unternehmen werden zu können, wird auch mittelfristig nicht einzigartig an Facebook gekoppelt sein.

Also man sollte das wirklich losgelöster von Facebook sehen. Trotzdem ist mir natürlich auch klar, dass das nicht übermorgen funktionieren wird. Aber dit Blog heisst ja auch "Future of Web Strategy".

Ich kann mir übrigens auch gut vorstellen, dass es da Synergien geben wird und z.B. Daten aus dem Behavioral Targeting mit solchen Daten verknüpft werden, um z.B. Daten-Gaps zu schliessen.

Die Aussage von diesem Artikel soll ja sein, dass diese "sozialen Daten" in Zukunft zum Targeting genutzt werden und dass Relevanz zunehmend auch über meinen Social Graph definiert wird.

Aber ich will ja auch kein Spielverderber sein. Der Markt für Behavioral Targeting wird bestimmt noch ein Weilchen erhalten bleiben, bzw. werde Firmen in diesem Umfeld vermutlich sich auch noch mehr in diese Richtung entwickeln und solche Potentiale mit für sich nutzen.

:)

16 years ago @ Future of Web Strategy - Unternehmensprofile au... · 0 replies · +1 points

Ich finde die gesamte Open Social Integration bei Xing im Moment nicht sehr gelungen. Ich würde in diesem Business Kontext z.B. sehr gerne auf meinem Profil mit Slides via Slideshare glänzen können, nur hat diese App überhaupt keine Sichtbarkeit und verschwindet in diesem Applikationen Tab.

Die Art und Weise wie der Lifestream auf Xing funktioniert ist dabei auch nicht gut genug, um diese fehlende Sichtbarkeit im Profil wieder wett zu machen, wie das letzten Endes bei Facebook genau der Fall ist. Dort hat man die Sichtbarkeit von Apps im Profil ja auch damals drastisch reduziert, bzw. komplett rausgenommen, hat aber mit dem Stream ein super Tool, um diesen Content trotzdem im eigenen Sinne zu promoten.

Das was Jens mit dem Wildwuchs genau meint, habe ich ehrlich gesagt nicht genau verstanden, aber zurück in die PR1.0 Welt will er bestimmt nicht ;)

Gebe Dir aber absolut recht Martin, dass es hier darum gehen sollte, zumindest optional Kommunikations und Interatkions auch auf den Profilen stattfinden zu lassen. Vielleicht gibt es das nicht, da hier eine Kanabilisierung mit den ganzen Gruppen/Foren befürchtet wird.