_Daniel_

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19p

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15 years ago @ webMoritz.de - Sucker Punch - Aus der... · 0 replies · +1 points

Umfangreich - umfangreicher - Arvid. Wiedermal eine tolle Rezension von dir, welche sich sogar bei einem sicherlich zwiespältigen Film wie "Sucker Punch" auf die Suche nach Tiefe, Symbolen und Referenzen macht. Der prall gefüllte Sack der Anleihen macht es aber auch nicht leicht.

Deinen letzten Knopp-Fazit streich ich mal, da reicht schon deine richtige Feststellung der "Bildorgie". Über den Plot brauchen wir nach "Inception" nicht mehr zu diskutieren, die dargestellten Bildwelten hat jede(r) in den letzten zehn Jahren sicher schon einmal gesehen.

Snyder zeigt keine Hemmung sich überall zu bedienen, was Videospiele (Killzone) , Musikvideos (Lady Marmalade), Comics (Mangas) und Filme (Shutter Island, Kill Bill) hergeben. Selbst die verwendeten Coversongs (zum Teil von Emily Brwning neu eingespielt) sind Referenzen auf Filmscores, welche die Betrachtenden fast schon automatisch ereilen. So wirkt der Film an einigen Stellen wie ein Trailer im Trailer und amüsiert ab dem Moment, wo der/die Betrachtende sich wirklich auf die überdrehten, vollkommen losgelösten CGI-Animationen einlässt (wie wir das eigentlich fast täglich auf YouTube, MTV oder in der Werbung akzeptieren).

Das in Hollywood leider eher der visuellen Komponente gegenüber der Story der Zuschlag gegeben wird, ist tragisch und nervt bei den meisten Filmen; bei "Sucker Punch" zeigt aber schon der Trailer worauf man(n) sich einlässt. Der Kontrast zwischen düsterer Männerdominanz in der realen Welt und andererseits der Traumwelt, in der die Frauen alle Widerstände und Gegner überwinden - ist vielleicht die Hauptbotschaft, dass selbstbestimmte Frauen nicht mir Opfer der machtkorrupten-perversen Männerwelt (dort 50er-Jahre-Setting) sein müssen - wenn sie ihre Waffen wählen ; )

Ein Minus für die schlichte Rahmenhandlung, ein fettes Plus für die Effekte, Kostüme, den Soundtrack und die abgedrehten Fantasie-Mischwelten - und ein großes Danke für deine Rezeption.

Für alle die den Film doch ganz gut fanden und noch Interesse an etwas filmischen Unterbau des Plots haben - bei YouTube finden sich vier Kurzfilme (Sucker Punch - Animated Short: The Trenches, Distan Planet, Medieval Dragon und Feudal Warriors), die sozusagen die Feindesseite von Babydoll und Kumpaninnen beleuchten.

15 years ago @ webMoritz.de - Who watches the Watchmen? · 0 replies · +1 points

Word! - Durch den "Sucker Punch"-Beitrag von Arvid nochmal auf diese Rezension gestoßen, und Steffi: Danke!

15 years ago @ webMoritz.de - PoritzTV - Die student... · 2 replies · +1 points

Hallo Hanni,
bestimmte Typen gibt's halt in jeder Redaktion :)
Der "Poritz" ist ja schon ein interner Gag, welcher auf den Inhalt eurer Serie hinweist, aber auch einschränkt. Wenn's aber die studentische Sitcom sein soll, auch wenn es den Aufwand ordentlich erweitern würde: Eine witzige Reflektion von studentischen Verhalten in UB, Mensa, Prüfungsamt und Hörsaal würde die Serie und ich glaube auch das angesprochene Publikum erweitern. Das Hintergrundwissen wäre da schon besser vorhanden und vielleicht bekommt ihr ja Tipps für neue Folgen per E-Mail, wenn es erstmal bekannt genug ist ;)

Weiter so. Der Anfang ist gemacht.

15 years ago @ webMoritz.de - PoritzTV - Die student... · 2 replies · +1 points

Ist eher als "Insider"-Witz zu verstehen. Wer schon mal bei der ein oder anderen Sitzung von web, TV & magazin beigewohnt hat, erkennt die dargestellten Charaktere wieder.
Ausleuchtung, Ton und Nachbearbeitung hätten besser sein können. Finde es immer schade, wenn die Mühe, die aufgewendet wurde, nicht richtig sichtbar wird.

15 years ago @ webMoritz.de - AStA-Sitzung vom 22. N... · 0 replies · +1 points

Gute offene Zusammenfassung - nenn ihn aber David, dann fühlt er sich auch sicher angesprochen :)

15 years ago @ webMoritz.de - 24 Stunden über Toten... · 0 replies · +1 points

Das aktuelle Programm auf der AStA-Seite:
http://www.astagreifswald.de/neu/images/stories/d...

15 years ago @ webMoritz.de - Vorlesung aus der Kons... · 0 replies · +1 points

Informativ - danke für den Artikel. Das Thema birgt noch viele Fragen (Menge an Vorlesungen VS ein einziges System; welcher Dozent hat Vorrecht – schon interessant, dass Prorektor Herbst, die Technik schon vorab verwendet; Unerlaubte Weitergabe des Zugangscodes; Nutzungskosten; Lizenzen; Datenschutz bezügl. Nutzung durch die Studierenden etc.). Würde ich toll finden, wenn ihr da dran bleibt.
Auf das “tele-TASK-Mobil” bin ich mal gespannt, wenn es neben mir an der Europa-Kreuzung steht, klingt ja umweltfreundlich (aber erstmal den nächsten Winter abwarten, ob der tTM-Fahrer das Wetter nicht doch scheut). Mal schauen, ob es sich um einen Uni-Mitarbeiter handelt.
Zu deinem Kommentar, Alexander: Auf die Mitarbeit kommt es sicherlich an und einige "elitär veranlagte" Dozenten, welche die Anwesenheitspflicht hochhalten und Anwesenheit mit aktiver Mitarbeit verwechseln, stellen sich immer quer. Die "Generation Internet 2.0" wird sich aber freuen.
Etwas schade finde ich deinen Fazit: „Auch könnten die Institute, die vom Einsturz bedroht sind, ihre Lehrveranstaltungen online abhalten.“ Gute Alternative, aber eher als Übergangslösung.

Dann aber schreibst du: „So könnte man die Sanierung von Gebäuden in der Innenstadt sicher weiter in die Zukunft verschieben. Es bleibt also zu hoffen, dass sich das System durchsetzt und rege genutzt wird.“ Natürlich soll sich das System durchsetzen – bitte. Aber nicht als Ersatzlösung um lange überfällige Sanierungen wieder zu verschieben (wenn nicht sogar zu verhindern). Wenn die Studentinnen und Studenten der betroffenen Institute (Amerikanistik/Anglistik, Historisches Inst., Slawistik, etc.) irgendwann alle zuhause oder in der UB vor dem Laptop sitzen und das Studium vereinfacht zum TV-Glotzen mutiert, wäre es einfach nur enttäuschend.

Interaktiv – ja, bitte. Einseitige Filmchenberieselung – nein, danke.

15 years ago @ webMoritz.de - Solidaritätsdemo: Sch... · 0 replies · +1 points

@ret_marut
zu 1. Ich hatte die "wertfreie" Aussage als absichtliche Überspitzung verstanden und dies noch um eine Stufe erweitert. Mir war nicht bewusst, dass du dies ernst gemeinst hast.
Ich verstehe unter „bewaffneter Arm“ eher militante Paramilitärs. Sind aber auch nur Wörter; das aggressive und brutale Verhalten der Ordnungskräfte ist damit nicht zu entschuldigen.

zu 2. Natürlich hat jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung, unabhängig vom Alter. Und dass der Gefahrenbereich während der gezielten Übergriffe der dafür ausgebildeten Polizeikräfte nicht überschaubar ist, keine Frage. Die Empörung über die Brutalität ist auf jeden Fall berechtigt.

zu 3. Wenn junge Menschen aber auf Zulieferer-LKW und Bäume klettern, zum Hinsetzen animiert werden und die Polizei (gar nicht mal so plötzlich) in diesen Bereich vorrückt, dann muss ich auch bereit sein, wie oben geschrieben „bei einer Zuspitzung deeskalierend [zu] wirken. Das heißt bei Wasserwerfer-, Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz gemeinsam mit Kindern/Schülern aus dem Gefahrenbereich gehen.“ Auch mal zurück ziehen – muss ja nicht gleich vom Gelände sein.
Wenn ich martialische behelmte BFE-Kräfte sehe, kann es sich einerseits um polizeiliches Muskelspiel handeln, andererseits kann sich jeder Erwachsene auch die möglichen Szenarien grob vorstellen. Und da bin ich als Erwachsener gefordert, möglichen Schaden von Kindern u. Jugendlichen abzuwenden. Das befreit die (annehmbar erwachsenen) Polizeieinheiten nicht auch von dieser Verantwortung. Aber jeder aktive Demonstrant weiß ja selber, welch gefährliche Mischung polizeiliche Maskierung u. damit Anonymisierung, martialischer Massenauftritt, Überforderung/Frust, politisch gewollte Härte und Befehlsdruck sind.

Eine „diskursive Gesprächssituation“ gibt es an so einem Ort natürlich nicht (hatte ich auch gar nicht erwartet), dass glauben aber sicherlich auch die Demonstranten nicht. Dazu sollte man zusätzlich vor Landtag und Landesregierungsgebäuden demonstrieren.
Vorort ist es „nur“ ein Problem für Einsatzkräfte und Bauarbeiter.

zu 4. Stimme ich dir zu. Einfach nur peinliche „Rechtfertigungen“: Mappus- und Rech-Interviews sind dafür der beste Beweis.

15 years ago @ webMoritz.de - Solidaritätsdemo: Sch... · 2 replies · +1 points

Die politische Zurechtlegung der Geschehnisse kann hier entlarvend gesehen werden. ZDF-Journalistin Slomka hakt bei Ministerpräsident Mappus nach: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PoK9954CEXU" target="_blank">www.youtube.com/watch?v=PoK9954CEXU
Die unterschiedliche Realitätswahrnehmung spiegelt sich in dem kurzen Gespräch gut wieder.
Auch zu empfehlen: http://www.youtube.com/watch?v=PJritWnnCVM

@ret_marut
Ohne an der demokratischen Einstellung von Jugendlichen und Kindern zweifeln zu wollen (sind ja meist die Ehrlicheren und Aktiveren, wenn es um ihre Meinung geht), es handelt sich aber hierbei um Schutzbefohlene, welche unter die Verantwortung der Eltern und Lehrerinnen und Lehrer vorort fallen. Ich weiß, dass erfolgreiche Demonstrationen so nicht funktionieren (Medienwahrnehmung, Öffentlichkeit, etc.), aber wenn ich als Erwachsener Kinder u. Jugendliche in eine solche Situation bringe, sollte ich auch bei einer Zuspitzung deeskalierend wirken. Das heißt bei Wasserwerfer-, Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz gemeinsam mit Kindern/Schülern aus dem Gefahrenbereich gehen.

Deine richtige Betrachtung über das strategisch-taktische Vorgehen der Polizei stimme ich zu und das völlig überzogene, gewalttätige Verhalten der Polizeikräfte und eine Kriminalisierung von gewaltfreiem Protest ist abzulehnen.

Aber wie von du einer sich ausweitenden Demonstration gegen ein politisch motiviertes Bauvorhaben auf Demonstrationen gegen deutsche Waffenlieferungen kommst, erschließt sich mir ja noch teilweise.
Dann aber die polizeiliche Aggressivität (des "bewaffneten Arms" &lt;-- Wie bitte? Sag doch gleich "Faschistische Mörderbrigaden") auf einer Linie mit Nato-Propaganda und illegalen Kriegshandlungen gegenüber Zivilisten zu stellen, finde ich doch sehr unpassend und überspitzt. Das passt vielleicht in eine schwarz/weiß-, rechts/links-, Polizeistaat/friedliche DemonstrantInnen-Welt. Vereinfacht die vielen Probleme aber leider zu stark.

15 years ago @ webMoritz.de - Solidaritätsdemo: Sch... · 2 replies · +1 points

@Strandvogt
Wie gebärdet sich denn der „sogenannte Rechtsstaat“ gegenüber seinen Bürgern?

Demonstrationsrecht, ökologische Bedenken, enorme Kostensteigerung VS Durchsetzung von Baurecht, vom Landtag beschlossene Projektrealisierung, Investitionen und über 15-jährige Planungen.

Das solche komplexen Vorhaben unterschiedliche Meinungen produzieren, ist verständlich (kann aber wie am Beispiel Wien auch anders verlaufen; dort sind aber auch die Kosten geringer).
Die verspäteten Demonstrationen gegen ein schon beschlossenes Projekt erinnern an Diskussionen/Streit um den Umbau des Großflughafens Berlin-Brandenburg in Schönefeld b. Berlin.

Zum Beitrag:
Wird bei der Solidaritätsveranstaltung das millionenschwere Umbauprojekt des Greifswalder Hauptbahnhofs auch neu thematisiert?

Ohne die Eskalation und der Opfer des 30. September außer Acht zu lassen (an geeigneter Stelle werden die Bilder von Polizeigewalt schon für Reaktionen sorgen, dafür ist es jetzt auch noch stärker bundesweit bekannt):

PR-Beitrag der Bahn?: http://www.youtube.com/watch?v=7Q1M6Pstcfc

Wer demonstriert in Stuttgart: http://www.youtube.com/watch?v=aG9US-MRiOo