Varnhagen

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27p

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15 years ago @ webMoritz.de - Mit Laternen gegen den... · 0 replies · +1 points

Ich antowrte mal auf mich selbst, um die Spaltenbreite nicht nochweiter abzusenken:

"Die Behauptung, - das herrschende System zu hinterfragen sei politisch bösartig -, ist ein lächerliches Scheinargument und zeigt, wie wenig Ahnung du von kritischer Theorie hast."

contra

"Die Frage nach dem anderen System mag akademisch notwendig sein, politisch ist sie Ausweis von Bösartigkeit, Ignoranz im mindesten aber mangelnder sozialer Kompetenz."

Jetzt hast Du Dich verrannt, obschon viele schöne Worte gefallen sind, und Dein Kommentar meiner Seele streichelt, bist du in die falsche Richtung gerannt. Dass Du glaubst Utilitarismus sei die Frage nach dem Nutzen- zeigt, dass Du ideengschlichtliche Definition drauf hast, aber nicht begriffen hast worum es geht. GLück zum Beispiel ist Nutzen. Pursuit of Happiness ist Utilitarismus. Hedonismus erscheint mir persönlicher als sein hyperaktiver Cousin zweiten Grades.

"EIne Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ist doch kein selbstständig handelndes Subjekt, welches die Fähigkeit zu moralischem Handeln besitzt."
Bitte zukünftig darum meine kommentare zu lesen UND zu verstehen. Bei allem Drang zur Simplifizierung und Kategorisierung: das war ein Eigentor.

"Du glaubst an grenzenloses Wachstum und maximalen Profit, während ich von freier Liebe auf Wiesen voller Schmetterlinge träume. "
Nun hat Dich Deine Menschenkenntnis reingerissen. Doch außer Deiner Phantasie Bewunderung entgegenzubringen, will ich mich nicht weiter beschreiben als: Wie bitte kommst Du denn darauf?!

Also ich glaub ja langsam, dass wir zum thema zurückkehren sollten, bevor Zeus-Jupiter Eros und Thanatos permanent zu Hades jagt.

beste Grüße

15 years ago @ webMoritz.de - Linke.SDS erneut auf d... · 2 replies · +1 points

http://de.wikipedia.org/wiki/Was_tun%3F

Über die Notwendigkeit einer bourgeoisen Avantgarde, weil das Proletariat zur Revolution nicht fähig ist.
Weil Marx realiter gescheitert ist und die von ihm prognositzierte Revolution nie eintrat, sprach in der Vorwendezeit von Marxismus-Leninismus. Bei betrachtung der sozialistischen Revolution landauf-landab fällt auf, dass es immer Kaderrevolutionen waren, nie Volksaufstände oder proletarische Befreiung.
Über das Leid der Poletarier während der Revolution und ihr Status als bekämpfenswerte Klasse 1917-21 gibt das Schwarzbuch des Kommunismus Auskunft.

Ökonomie... Arbeitsintensiv: Billige Ressourcen werden im günstigen Verfahren veredelt. beispiel: Stahlerzeugung, Verhüttung, Produktion gurndlegender unkomplizierter Waren.
Kapitalintensiv: teure Rohstoffe, oder bereits veredelte Vorprodukte werden mit geltwertem technologischem Know-How verarbeitet. Beispiel: moderner Maschinenbau, Computertechnik, Hochfrequenztechnik
In der GesamtBilanz des Unternehmens sieht das ganze dann so aus, während der arbeitsintensiven Produktion besteht der Großteil der Kosten in Lohnkosten für Arbeitskraft. Die Tonne Eisen aus dem Boden gerupft hat einen vergleichsweise geringen Anteil an den Kosten der Produktion. Bei kapitalintensiven Arbeiten machen Lohnkosten den geringsten Teil aus: Die Komponenten die benötigt werden um eine moderne CNC-Fräse zu fertigen sind teuer, weil sie selbst schon einen Veredelungsprozess durchlaufen haben. Die Bedienung komplexer industrieller Apparaturen bedarf einer Schulung, die teurer und Umfangreicher ist als die Schulung für eine einfache Macshine. Die Ausbildung der Arbeitskräfte, ob extern an Universität oder intern im betrieb wird teurer, weil die Sachverhalte komplexer werden.
Also bei einem absolut vermutlich gleichbleibendem Anteil der Lohnarbeit an der Volkswirtschaftlichen Gesamtbilanz, sinkt ihr Anteil aber relativ zu den steigenden Kosten für Ausbildung, Anschaffung und Produktion. Das Geld muss irgendwo herkommen, der Proletarier hat es nicht. Da braucht man den Kapitalisten. Dass konnte amrx nicht wissen, er war hegelianer kein Zukunftsforscher. Lösung Umverteiung? Ich bezweifel es...

PS Marx versucht das zwar als Arbeitsteilung abzubilden, die Lehren die seine Nachfolger als Staatswirtschaft oder Planwirtschaft daraus zogen haben nicht funktioniert

15 years ago @ webMoritz.de - Linke.SDS erneut auf d... · 3 replies · +1 points

Es ist noch etwas anderes verloren gegangen. Bindung von Arbeit und Kapital. Gewonnen haben wir aber die Einsicht in das Kapital als notwendiges Produktionsmittel, sozusagen als die haut des Kapitalisten. Und damit hat der Marxismus seinen Anspruch verloren unsere heutige Welt zu erklären. Marxismus funktioniert in arbeitsintensiver Ökonomie nicht in kapitalintensiver Ökonomie. Einer der Gründe, warum die schwerindustrielle Sowjetunion in den 50er Jahren den kalten Krieg hätte gewinnen können, aber in den 80ern nicht mehr konkurrenzfähig war. Der moderne Post-marxismus ist da deutlich weiter.
Also bitte, lest den ollen Marx, aber glaubt nach eurem Lesezirkel nicht, ihr hättet irgendwas gelernt, dass euch bei der zukünftigen Umgestaltung der Ökonomie helfen könnte. Wenn ihr verstehen wollt, wie das System funktioniert, dann macht doch mal Keynes und Hayek Lesezirkel. Der Widerstreit von Keynesianern und Austrians ist duetlich wertreicher als Marx-Lektüre.
Lenin hat bereits 1902 die Schwächen der marxschen Rhetorik gefunden, analysiert und befunden, dass eine Umsetzung der proletarischen Revolution nicht aus der Kapitlastischen Situation heraus möglich ist. Geboren war der ML. Also bitte wenn Marx, dann richtig und bitte auch das was danach kommt.
Bei Arndt war doch auch jeder dafür immer ihm die Verbrechen nachfolgender Generationen um den Hals zu gürten.
Beste Grüße

15 years ago @ webMoritz.de - Stadt bereitet sich au... · 2 replies · +1 points

Gut dann mach ichs klarer:
Diskussion über BinnI und genus hier oder bei Dir unter verlinkter URL? Dann fallen wir den Leuten nicht auf den Geist, Kollege.

Beste Grüße

15 years ago @ webMoritz.de - Mit Laternen gegen den... · 0 replies · +1 points

Passage im für indirekte Rede gebräuchlichen starken Konjunktiv verfasst. Mitnichten persönliche Meinung dargestellt, sondern Auffassung Libertärer wiedergegeben.
Kritik dennoch angekommen, Notwendigkeit zur Bescheidung verstanden.
Bitte um Moderation der Artikel, so Notwendigkeit besteht.
Beste Grüße

15 years ago @ webMoritz.de - Stadt bereitet sich au... · 2 replies · +1 points

Aha und 10 Uhr ist ja soviel früher... Mist das mein Wecker nur von 11 bis 20 Uhr funktioniert...

Wollen wir hier bleiben, oder zu Dir gehen?

15 years ago @ webMoritz.de - Linke.SDS erneut auf d... · 0 replies · +1 points

[Edit Moderation: Off-Topic]

15 years ago @ webMoritz.de - Stadt bereitet sich au... · 2 replies · +1 points

Sexismus!!! Beharre doch wenigstens auf dem Binnen-I, dann erkennt wenigstens jeder den Rechtschreibfehler sofort. So könnte mancher ausländische Mitlesende sich im Spracherwerb befindende noch denken, die Deutsche Sprache funktionierte so.
In der Schule nie über genus und sexus gesprochen? Wahrscheinlich in der letzten Bank gekichert...

15 years ago @ webMoritz.de - Mit Laternen gegen den... · 0 replies · +1 points

Ökofschismus? Ein schönes Wort, aber so weit sehe ich es noch nicht gekommen. Eine Ideologie muss keinen Namen haben, um Ideologie zu sein. Ideologie ist vereinfacht ein Glaubenssystem, dass nach dem Tod der Religion Gesellschaft und Politik zu legitimieren versucht. Im Grunde beruhen Ideologien aber auf irrigen, oder zumindest irrationalen Annahmen: weiß besser als schoko, Mann besser als Frau oder eben Atom böse. Es gab in der Geschichte viele Ideologien, die sich auch wissenschaftlich zu legitmieren versuchten und es während ihrer Herrschaft ganz selbstverstänrlich geschafft haben: Rasseforschung, Marxismus, Imperialismus, Klimawandel, ... Im Nachgang aber fasst sich der unter dem Einfluss neuer Ideologie stehende an den Kopf und stöhnt laut, ob der Doofheit seiner Altvorderen ohne zu ahnen, dass seine Künftigen auch laut über ihn stöhnen werden.
Im Grunde ist Ideologie immer ein System der Legitimation, dass auf Täuschung beruht, also auf der unfreien Behandlung der ihm unterworfenen Menschen.
Und da schließt sich der Kreis der Freiheit und des Zwangs: Kinder stehen in keinem Verhältnis der Freiheit zu ihren Eltern. Sie sind von ihnen abhängig, sind also gezwungen Verhalten gemäß den Vorgaben und Konventionen der eigenen Familie zu entwickeln. Und wenn zu diesen Konventionen seit frühester Kindheit Ideologische Erziehung gehört, dann wird diese Ideologie aufgezwungen. Dir unterstelle ich, dass das in Deinem Sinne ist, weil du schreibst, dass Du nichts frevlerisches darin erkennen kannst. Ich biete Dir eine Alternative: Erziehung der Kinder zum Nutzen der kritischen Methode. Zeigen aller politischen Alternativen zum eigenen Handeln. Vermittlen der Methodik nicht der Ergebnisse. Das haben die oben erwähnten Eltern nicht gemacht, sonst hätten sie darauf bestanden, dass ihre Kinder zu Hause bleiben.
Es gibt einen Grund warum Kinder in diesem Land nicht wählen können, nicht Autofahren dürfen, keine Verträge abschließen dürfen: Sie können die Konsequenzen ihres eigenen Handelns nicht absehen. Wie aber sollen sie die Konsequenzen des Handelns anderer, Erwachsener, absehen können?
Wenn Du kein Laberfächler bist, dann ist das auch in Ordnung. Persönliche Erfahrung lehrte mich, dass Sozen zumeist Laberfächler sind, die nichts können. Menschenkenntnis funktioniert aber im Internet nicht, vielleicht sollte ich mich mit persönlichen Einschätzungen zurück halten.

Beste Grüße
PS was Du als Frust wahrnahmst war Müdigkeit.
PPS Beispiele für Familienkonventionen: Spracherwerb, Bildungsehrgeiz, soziale Kompenz,... Sogar Parteipräferenzen und Autogeschmack werden vererbt.